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Die KJHB - Wer sind wir?

Marianne und Gerhard Backhaus

Marianne Backhaus 
und Gerhard Backhaus

Gründer und Träger der KJHB

Die Kinder- und Jugendhilfe Backhaus ist ein
Zusammenschluss verschiedener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Aufgrund der Konzeption, Bindung und Beziehung als fundamentales Kriterium eines gesunden Lebensaufbaues
zu garantieren, dezentralisieren sich die in diesem Verbund zusammengeschlossenen Einrichtungen. Der Schwerpunkt unseres Engagements ist überwiegend an Kinder und Jugendliche gerichtet, die dauerhaft nicht in ihrer Ursprungsfamilie leben können. Mit unserem Fokus auf die familienorientierte Sozialpädagogik, bieten wir diesen jungen Menschen einen Ersatz in Profifamilien®. Die gruppenpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen, sowie die ambulanten Angebote unseres Verbundes, sind als Ergänzungen zu den Profifamilien® entstanden.

Insbesondere in kleinen Einheiten (Familien) lassen sich die Lebensläufe der uns anvertrauten Kinder so verändern, dass sie aus der oft seit Generationen festgeschriebenen Abhängigkeit von staatlichen Hilfen ausbrechen können.

ZIELE UND ABSICHTEN

  • Erlernen und Erleben von Beziehungen und Bindung in einer Familie
  • Aufarbeitung der Vorgeschichte des Kindes bzw. Jugendlichen
  • Schaffung eines Selbstwertgefühls
  • Internalisierung eines neuen Normen- und Werteverständnisses
  • Eigenständigkeit, keine Fremdunterbringung in der  folgenden Generation

METHODEN

  • Einbindung in eine Profifamilie®
  • Erfahrung mit zuverlässigen Bezugspersonen
  • Nachnähren nicht befriedigter Grundbedürfnisse
  • Initiierung besonderer pädagogischer / psychologischer Hilfen
  • Professionelle Herkunftsfamilienarbeit in den pädagogischen Zentren

Aus praktischen Erfahrungen in gruppenpädagogischen Einrichtungen und aktiver Auseinandersetzung mit der Heimkampagne der 70er Jahre entwickelten wir das Konzept des familienorientierten Heimes.

1976 gründeten wir den Verein für familienorientierte Sozialpädagogik (VfS e.V.) und lebten seitdem mit eigenen und angenommenen Kindern im familiären Rahmen zusammen.

Die Kontinuität des Zusammenlebens mit den Bezugspersonen wirkte sich auf die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen positiv aus, so dass die häufig über Generationen  festzustellende Fremdplatzierung hier nachweislich unterbrochen wurde. Die überwiegende Zahl der Kinder aus unserer Kleinstheimgeneration lebt heute in gutsituierten und stabilen Verhältnissen. Es zeigte sich jedoch, dass besonders für jüngere Kinder die Kleinstheimgruppe noch zu groß war. Insbesondere Kinder mit nicht befriedigten Grundbedürfnissen wollen diese in erhöhtem Maße nachgenährt bekommen. Diese Erkenntnis führte zur Weiterentwicklung unserer Konzeption. Somit verkleinerten wir den Rahmen, um intensivere Bindungsmöglichkeiten zu schaffen. In  Profifamilien (Erziehungsstellen nach § 34 SGB VIII) wenden wir heute unsere Methode des Bindungskonzeptes an. In der Regel werden ein bis zwei Kinder professionell in eine Familie integriert.

Um diesen geschützten Rahmen zu ermöglichen, werden folgende Bedingungen erfüllt:

  • Vorbereitung der Familien in einem mindestens 1/2-jährigen Kurs in unseren pädagogischen Zentren
  • in Profifamilien® muss ein (Ehe-) Partner über eine pädagogische Ausbildung, wie z.B. ErzieherIn, SozialpädagogeIn, HeilpädagogeIn verfügen
  • die Kontakte und Zusammenarbeit mit den Herkunftsfamilien erfolgen ausschließlich in den Pädagogischen Zentren
  • wöchentliche Erziehungskonferenzen, Supervisionen und begleitende Hilfen für die Mitarbeiterfamilien
  • Freizeit- und Therapiemöglichkeiten in den Pädagogischen Zentren
  • Regeneration und Fortbildung in Ferien- und Bildungshäusern

Die Qualität dieser pädagogischen Arbeit und das Management der dezentralen familienorientierten Konzeption weist sehr große Erfolge auf und ist der Grund für die kontinuierliche Erweiterung der KJHB. Alle Einrichtungen arbeiten nach gleichen Standards, die in der Leistungsbeschreibung festgelegt sind und durch unser Qualitätsmanagement überprüft werden. Durch den regelmäßigen Austausch aller EinrichtungsvertreterInnen ist die Vernetzung gesichert und gleichzeitig können so die Ressourcen des gesamten Verbundes optimal von allen genutzt werden.

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Träger: Gerhard Backhaus, Marianne Backhaus